Hairforlife Haartransplantation Online Beratung Logo
UNABHÄNGIGE ONLINE-BERATUNG
FÜR HAARTRANSPLANTATIONEN SEIT 2004!

Bleibt das Ergebnis einer Haartransplantation dauerhaft erhalten?

Normalerweise bleibt das Ergebnis einer Haartransplantation sehr langfristig erhalten. Die transplantierten Haarfollikel werden üblicherweise aus dem Haarkranz beziehungsweise einem möglichst stabilen Spenderbereich entnommen. Dort sind die Haare gegenüber dem für den erblich bedingten Haarausfall maßgeblichen Hormon Dihydrotestosteron (DHT) normalerweise deutlich widerstandsfähiger als die Haare an Haarlinie, Oberkopf und Tonsur.

Werden diese Haarfollikel an eine andere Stelle der Kopfhaut verpflanzt, behalten sie grundsätzlich viele Eigenschaften ihres Ursprungsgebietes. Vereinfacht ausgedrückt wachsen die transplantierten Haare an ihrem neuen Standort normalerweise so lange und mit ähnlichen Eigenschaften weiter, wie sie es auch im Haarkranz beziehungsweise Donorbereich getan hätten. Wurden die Grafts aus einer geeigneten und langfristig stabilen Spenderzone entnommen, können sie daher über sehr viele Jahre wachsen.

Warum kann ein Haartransplantationsergebnis später trotzdem dünner werden?

Die sogenannte Donordominanz bedeutet jedoch nicht, dass Dichte und Haarstärke bis ins hohe Alter garantiert unverändert bleiben. Auch ein Haarkranz kann im Laufe der Jahre an Dichte verlieren. Haare können altersbedingt feiner werden oder durch eine fortschreitende Miniaturisierung, einen diffusen Haarausfall oder bestimmte Erkrankungen beeinträchtigt werden.

Dünnt der ursprüngliche Spenderbereich mit zunehmendem Alter aus, können auch die von dort entnommenen und transplantierten Haare später feiner werden oder an Dichte verlieren. Das gilt insbesondere dann, wenn bereits vor der Operation ein sehr weit fortgeschrittener Haarausfall – beispielsweise in Richtung Norwood VI oder VII – oder eine insgesamt weniger stabile Spenderzone vorlag.

Zusätzlich können die nicht transplantierten Bestandshaare an Haarlinie, Oberkopf und Tonsur durch den erblich bedingten Haarausfall weiter ausfallen. Dadurch kann ein ursprünglich dicht und geschlossen wirkendes Haartransplantationsergebnis im Laufe der Jahre wieder lichter oder ungleichmäßiger erscheinen, obwohl ein großer Teil der transplantierten Haare weiterhin wächst.

Ein Haartransplantationsergebnis kann somit sehr langfristig halten, ist aber keine Garantie für eine lebenslang unveränderte Haardichte. Entscheidend ist zunächst, ob die Grafts bei der Entnahme, Aufbereitung, Zwischenlagerung und Einsetzung möglichst unbeschädigt und fachgerecht behandelt wurden und erfolgreich anwachsen. Für die langfristige Stabilität spielen zusätzlich die Qualität und altersbedingte Entwicklung des Spenderbereichs, der weitere Verlauf des erblich bedingten Haarausfalls, mögliche Erkrankungen sowie die individuelle Haarentwicklung eine Rolle.

Kann Finasterid die langfristige Haarsituation stabilisieren?

Finasterid kann bei geeigneten männlichen Patienten den androgenetischen Haarausfall verlangsamen und dabei helfen, weiterhin gefährdete Bestandshaare zu stabilisieren. Möglicherweise kann es auch bei einer beginnenden Miniaturisierung im Spenderbereich unterstützend wirken. Eine sichere Wirkung oder ein vollständiger Stopp des Haarausfalls kann jedoch nicht garantiert werden.

Finasterid ist ein verschreibungspflichtiges Medikament und kann Nebenwirkungen verursachen. Ob eine Einnahme medizinisch sinnvoll ist, sollte deshalb individuell mit einem entsprechend erfahrenen Arzt besprochen werden. Medikamente sollten weder aufgrund allgemeiner Internetinformationen begonnen noch eigenmächtig abgesetzt werden.

Schauen Sie sich ergänzend das Experteninterview mit Dr. Bijan Feriduni über die Langzeiterfahrungen und die Haltbarkeit einer Haartransplantation an.

Weitere häufig gestellte Fragen aus den FAQ

Die gewünschte Antwort noch nicht gefunden? Auf der Haupt-FAQ-Seite gibt es weitere häufig gestellte Fragen zu entdecken.

Teilen: