Haartransplantation Risiken im Überblick

Hairforlife informiert Sie folgend über einige Risiken von Haartransplantation und weiter unten finden Sie weitere Artikel zum Thema.

Risiken einer Haartransplantation: Klobürsten-Look, Mottenfrass und Fussballfeld-Optik

Haartransplantationen beschreiben einen Eingriff am menschlichen Körper und bringen auch Risiken mit sich – wie bei allen anderen operativen Eingriffen in jedweden medizinischen Bereichen. Erfahren Sie im Weiteren, welchen Gefahren Sie sich aussetzen und wie sich die Risiken bestmöglich einschränken lassen.

Haartransplantation  – Risiko mangelnde Ausbildung und Qualifikation

Allem voran entscheidet die Auswahl eines geeigneten Anbieters/Haarchirurgen über das Ausmaß an Risiken. Die Ausbildung, Qualifikationen, Erfahrungen und außerordentlichen Fähigkeiten eines Arztes sind entscheidend für das Gelingen einer Eigenhaartransplantation. Darüber hinaus tragen auch die gewählte Methode und die diesbezüglich verwendeten Instrumente und/oder medizinischen Geräte zu einer bestmöglich durchgeführten Haartransplantation bei. Intransparenz mit dem Namen und den Qualitätsmerkmalen des durchführenden Arztes hingegen erhöht die Gefahren erheblich! Um das Risiko so gering wie möglich zu halten, empfiehlt sich die Wahl eines renommierten, spezialisierten Haarchirurgen mit herausragenden Fähigkeiten, dessen gelungene Resultate belegt sind und/oder von ehemaligen Patienten im Internet dokumentiert wurden.

Haartransplantation Risiken – Behandlungsfehler

Das Thema „Behandlungsfehler bei einer Haartransplantation“ ist ein weites Feld und zuweilen heikles Thema. Schnell sprechen unzufriedene Patienten von Behandlungsfehlern bei misslungener Haar-OP, allerdings lassen sich Behandlungsfehler von Laien lediglich mutmaßen. Im Zweifel können einzig ein medizinisches Gutachten und in letzter Konsequenz ein Gericht darüber befinden, ob tatsächlich ein Behandlungsfehler vorliegt. Dennoch steht das Risiko im Raum – und je unbekannter und unerfahrener ein Arzt ist, desto größer ist das Risiko eines Behandlungsfehlers! Auch hierbei besteht das geringste Risiko bei der Auswahl eines
ausgewiesenen Spezialisten für Haartransplantationen!

Weitere Risiken bei Haartransplantation in der Übersicht: Narben, falsche Wuchsrichtung, Klobürstenlook, Mottenfrass und Fussballfeld-Optik

Risikozone Haarkranz (Spenderbereich)

Methode FUE (Einzelhaarentnahme):

Herausragende Kenntnisse des Operateurs sind unabdingbar, um eine schonende und optimal verteilte Entnahme der FUs (Follicular Units, Grafts, Haarfollikel) zu gewährleisten. Gelingt dies nicht, können optisch sehr unschöne Erscheinungen zurückbleiben, die als (umgangssprachlich) „Mottenfraß“ bezeichnet werden.

Mottenfrass nach FUE Haartransplantation: Fussballfeld und Fenster-Optik

Bild oben: „Fussballfeld“ und „Fenster-Optik“ nach misslungener FUE Haartransplantation

Werden die benötigten Transplantate maschinell entnommen (Mikromotorentnahme) besteht bei Ausführung durch einen unerfahrenen Arzt oder Nutzung eines technisch unausgereiften Geräts die Gefahr deutlich sichtbarer abgeernteter Areale, die an ein „Fußballfeld“ oder „Fenster-Optik“ erinnern. Ebenso sind Patienten dem Risiko der Graft-Beschädigung ausgesetzt. Werden verhältnismäßig zu viele Graft entnommen, spricht man von „overharvesting“, was nicht nur o.g. optische und ästhetische Schädigungen hinterlässt, sondern darüber hinaus auch die Graft-Reserven in der Spenderzone ruiniert.

Methode FUT (Entnahme durch operative Hautstreifenentnahme):

Die operative Extraktion eines Hautstreifens am Hinterkopf dient der Gewinnung der benötigten FU´s, die im Empfangsbereich implantiert werden sollen. Dies birgt jedoch ebenfalls einige Gefahren. Auch bei Einsatz dieser Methode sind exzellente Erfahrungen von Nöten, um die Grafts/Haarfollikel unbeschädigt aus dem entnommenen Hautlappen zu generieren. Zudem hat jedoch auch der Patient selber Unannehmlichkeiten zu befürchten, die sich aus der eigentlichen operativen Entfernung des Hautlappens ergeben. Die Operation kann unschöne Narben hinterlassen, es können längerfristig unangenehme oder auch schmerzhafte Spannungsgefühle zurückbleiben und im Extremfall können Wundheilungsschwächen das Abheilen behindern.

Risikozone Empfangsbereich: Gefahr einer unnatürlichen Haarlinie und Klobürsteneffekt

Die Haarlinie beschreibt die wichtigste Zone im Zuge der Verpflanzung von Eigenhaar! Der erste Blick eines Gegenübers richtet sich an das Gesicht und die Haarlinie.

Eine unnatürlich angelegte Haarlinie fällt somit sofort ins Auge! Einige weltweit anerkannte und renommierte Haarchirurgen haben sich auf die Haarliniengestaltung spezialisiert, die Konsultation eines ausgewiesenen Experten lohnt in jedem Falle! Andernfalls besteht das Risiko von unnatürlich gestalteten Haarlinien (zu weit ins Gesicht gezogen, zu weit Richtung Oberkopf ausgerichtet oder in der Linienführung unästhetisch angelegt) und auch die Gefahr, dass zu „dicke“ Grafts in die Haarlinie implantiert werden oder die Gruppierungen nicht korrekt ausgewählt werden. Im Ergebnis erzeugt dies unnatürliche „Büschel“ von Haaren, einen sogenannten Klobürsteneffekt, wo von Natur aus lediglich einzelne Haare (1er-FU´s) wachsen und somit ist die Ästhetik der Haarlinie ruiniert.

Die Hautöffnungen (slits) im Empfangsbereich (Implantationsareal) sollten unbedingt von einem versierten Haarchirurgen gesetzt werden! Auch das Implantieren der Transplantate (Haarfollikel) wird bei einigen Kliniken an spezielle dafür ausgebildete nichtärztliche Mitarbeiter delegiert. Auch hierbei sind außerordentliche Fähigkeiten gefragt, um fehlerhaftes Einsetzen zu vermeiden, was u.a. eine falsche Wuchsrichtung der Haare nach sich ziehen kann. Aber auch die Anordnung und die Beschaffenheiten der verwendeten Grafts (1er, 2er etc.) spielen eine entscheidende Rolle zum Erreichen eines optisch-ästhetisch gelungenen Resultats.

Haartransplantation Risikofaktor fliegende Ärzte

Wie bereits an anderer Stelle erwähnt, wird bei Anbietern, aber auch bei Vermittlungsagenturen für Haartransplantationen, vielfach ein Team beworben, welches die Eigenhaartransplantation durchführt. Es wird vermutlich mehrere Gründe geben, den Namen des ausführenden Arztes im Vorfeld nicht bekannt geben zu wollen. Einer dieser Gründe scheint jedoch zu sein, dass man Ärzte oder ganze Teams besser austauschen kann oder aus dem Ausland einfliegen lassen kann in jeweils anderer personeller Zusammensetzung, wenn Interessenten den Arzt nicht kennen und sich somit auch nicht auf einen bestimmten Arzt fokussieren. Auch an dieser Stelle sei angemerkt, dass ein vorausschauendes Handeln die Risiken deutlich einschränkt! Nicht nur im Hinblick auf die eigene Behandlung (Risiken mangelnde Qualifikation und Behandlungsfehler), sondern ebenso in Bezug auf rechtliche Schritte, die im gegebenen Falle angestrengt werden. Transparenz sollte unabdingbar sein und gewährleistet zu jeder Zeit den direkten Kontakt zum behandelnden Arzt – vor der Behandlung, währenddessen und auch nach dem Eingriff!

Risiken bestehen bei einer Haartransplantation ebenso, wie bei jeglichen anderen operativen Eingriffen und lassen sich auch nicht zu 100% ausschließen. Aber sie lassen sich bestmöglich eingrenzen, wenn wichtige Parameter bei der Suche nach einem geeigneten Haarchirurgen beachtet werden. Die Kosten der Behandlung oder die Entfernung zum Standort eines Arztes/Klinik sollten daher niemals in die Entscheidung einfließen. Ausschließlich die Wahl eines exzellenten Spezialisten für Haarchirurgie kann alle Risiken bestmöglich minimieren. Und sollte tatsächlich der Fall eintreten, dass eine Haarverpflanzung nicht das gewünschte Resultat hervorbringt, so darf man bei ausgewiesenen Experten für Haartransplantationen von einer großzügigen Kulanzhaltung ausgehen und auch für den Fall einer Nachbehandlung ist man in besten Händen.

Eigenhaar transplantieren – die Risiken unumkehrbarer Eingriff, Entschluss mit lebenslangen Folgen und Verlust weiterer Optionen

Abschließend sollen die Risiken Erwähnung finden, die alle anderen bereits aufgeführten Risiken rund um die Transplantation von Eigenhaar überhaupt erst entstehen lassen können. Dabei geht es um eigene Vorstellungen, die nicht selten auf Hörensagen beruhen oder auch in Unkenntnis der tatsächlichen Fakten von anderen schönheitschirurgischen Eingriffen abgeleitet werden. Leider suggeriert der Zeitgeist in nahezu allen schönheitschirurgischen Bereichen eine Unbedenklichkeit hinsichtlich derartiger Eingriffe. Gefällt der eigene Körper nicht mehr, begibt man sich zum „Neu-Modellieren“ in eine Schönheitsklinik. Das machen Tausende andere Menschen auch so – das wird auf Social-Media-Portalen als absolut en vogue präsentiert – alles scheint so einfach und unbedenklich zu sein, wie beispielsweise ein Besuch im Nagelstudio. Die oftmals sehr heruntergespielten, jedoch teils horrenden Risiken derartiger medizinischer Eingriffe sollen hier nicht das Thema sein, aber in Bezug auf die Verpflanzung von Eigenhaar (im weitesten Sinne auch ein Bereich der Schönheitschirurgie) sollen die besonderen diesbezüglichen Risiken nicht unerwähnt bleiben!

Bereits beim ersten Gedankengang in Richtung Haarverpflanzung muss die besondere Tragweite derartiger Eingriffe am menschlichen Körper Einfluss nehmen auf alle weiterführenden Überlegungen und Entschlüsse. Als am besten geeignetes Spender-Material für eine Eigenhaarverpflanzung dient das eigene Resthaar im Haarkranz des Hinterkopfes. Die Anzahl der Spendertransplantate ist somit auf eben diese Anzahl der dort verfügbaren Haare begrenzt. Unprofessionell arbeitende Ärzte, die diesen Spenderbereich regelrecht ausbeuten oder eine maschinell gestützte Entnahme durchführen, die auf mangelnden Fach- und Sachkenntnissen oder ungeeigneten Geräten basiert, können den „Vorrat“ an Spendertransplantaten ruinieren. In weiterer Folge stehen schlimmstenfalls keine Transplantate mehr zur Verfügung, um später eine weitere Haartransplantation durchführen zu lassen, was sehr oft notwendig ist bzw. gewünscht wird.

Der Verlust von Spendermaterial im Haarkranz ist unumkehrbar!

Das machen sich viele Interessenten nicht ausreichend klar, wenn es darum geht, einen Haarchirurgen für die eigene Eigenhaarverpflanzung auszuwählen. Es ist wirklich extrem erschreckend, wenn man z.B. in Istanbul im Flughafengebäude auf seinen Flug wartet (Istanbul gilt quasi als Hochburg für Haartransplantationen im Billig-Segment) und zig gerade erst behandelte „Patienten“, die ebenso ihre Heimreise antreten möchten, den Blick auf eine völlig ruinierte Spenderzone (Haarkranz) preisgeben. Man erlebt zufriedene, oft glückliche Gesichter von Menschen, die offenbar noch gar nicht wissen, was da gerade mit ihnen geschehen ist. Die Ernüchterung folgt dann später, wenn das erwünschte Resultat nicht erreicht wird und regelrechte Verzweiflung wird sich vermutlich anschließen, wenn sich herausstellt, dass keine weitere Haarverpflanzung mehr stattfinden kann, da kein ausreichendes Spendermaterial mehr zur Verfügung steht. In eine solche Situation und Lage geraten zu können, machen sich viele Interessenten im Vorfeld nicht bewusst. Daher soll dieser Absatz noch einmal eindringlich aufzeigen, wie endgültig und unumkehrbar die Ausbeutung/der Ruin der Spenderzone durch einen qualitativ mangelhaften Eingriff ist – und wie schwerwiegend die Folgen sind, die im Zweifel eine lebenslange Beeinträchtigung nach sich ziehen.

Weitere Artikel über Haartransplantation und die Risiken

Haartransplantation als Risiko: Die Folgen des zunehmenden Trends von fliegenden Ärzten

Viele Kliniken bedienen sich bereits seit Jahrzehnten der Möglichkeit, externe Ärzte im Falle eines personellen Engpasses oder für beispielsweise spezielle Behandlungen hinzu zu ziehen. Wirtschaftlich gesehen ist dies bei nicht dauerhaftem Bedarf sicherlich von Vorteil für die Kliniken. Im Bereich Schönheitsoperationen, und hierbei im Besonderen bei Haartransplantationen, zeichnet sich jedoch in Ländern wie Deutschland ein Trend ab, der in jeder Hinsicht Anlass zur Sorge gibt: Nicht nur Ärzte werden eingeflogen, sondern mit ihnen ganze OP-Teams, die i.d.R. aus der Türkei stammen.

Die Branche Haartransplantationen hatte in jüngster Zeit sehr zu kämpfen. Auch namhafte Spezialisten mussten einen teils drastischen Einbruch an Anfragen hinnehmen, da einige Länder immer wieder von Anschlägen und Unruhen betroffen waren. Interessenten waren verständlicherweise verunsichert, mochten nicht mehr in die betreffenden Länder reisen zur Haarverpflanzung und legten den Fokus im Sinne der eigenen Sicherheit zunächst auf Anbieter, die sich in bis dato noch relativ sicheren Ländern befinden. Gleichzeitig zeichnete sich ein deutlich gesteigertes Interesse an einem Anbieter für Haartransplantationen in Deutschland ab. Waren bis dato kaum Empfehlungen für Anbieter aus Deutschland zu finden oder anhand von dokumentierten Patientenfällen im Internet abzuleiten, wussten einige Anbieter diese „Marktlücke“ für sich zu nutzen und lassen unterdessen ganze OP-Teams einfliegen, um diesen regelrechten Hype bedienen zu können.

Was dem Interessenten zunächst vielleicht als durchaus legitim und unproblematisch erscheinen mag, kann sich im Falle von Beanstandungen oder nicht zufriedenstellendem Resultat jedoch schnell als falsche Entscheidung erweisen. Was erfährt man über das OP-Team im Internet? Wie äußert sich der Anbieter in einschlägigen Foren dazu? Schnell werden einige wichtige Kriterien vergessen, wenn Anbieter ihre besten Resultate im Internet präsentieren. Es überzeugen vielfach schon alleine die Parameter „Haartransplantation findet in de statt“ und „günstig“. Dies zusammen mit den besten Resultaten in Wort und Bild ergibt ein schlüssiges Bild für viele und besonders für junge Interessenten. Häufig läuft es darauf hinaus: Auf der einen Seite geht die Marketingstrategie auf – und auf der anderen Seite bleiben kaum noch Fragen offen, man entscheidet sich oftmals (vor-)schnell zu einer Buchung.

An dieser Stelle möchte ich/Hairforlife einige wichtige Parameter zu bedenken und mit auf den Weg geben. Durch gründliches Recherchen, viel Zeit für gewissenhafte Vorbereitungen einplanen und Hinterfragen aller wichtigen Parameter lassen sich die Risiken für Interessenten erheblich minimieren:

  • Was finde ich außerhalb der Klinik- oder Firmen-Webseite im Internet über diesen Anbieter?
  • Wie lange besteht diese Klinik oder Firma (bei Vermittlungsagenturen)?
  • Welche Meinungen überwiegen im Internet? (Insbesondere in einschlägigen Internet-Foren, welche Haartransplantationen thematisieren)
  • Wie wird das „OP-Team“ öffentlich beschreiben?
  • Welche Ärzte oder ggf. auch explizit Haarchirurgen operieren?
  • Sind die Ärzte ständige Mitglieder in diesen Teams – oder wechselt die Belegschaft häufig?
  • Ich möchte den Namen meines Behandlers erfahren, bevor ich die Haartransplantation buche. Bekomme ich eine Auskunft? (Sehr wichtiger Aspekt! Jeder potenzielle neue Patient sollte Gelegenheit haben, vor der Buchung Recherchen über den ausführenden Arzt anstellen zu können!)
  • Bekomme ich die Behandlung bei exakt diesem mir genannten Arzt schriftlich bescheinigt?
  • Welche Methode wird zur Graft-Entnahme angewendet? Bei Mikromotor-Entnahme: Welches Gerät und welche Instrumente werden verwendet?
  • Ich möchte erfahren, welche Erfahrungen mein behandelnder Arzt mit Haartransplantationen vorweisen und welche Fähigkeiten er im Umgang mit esagtem Mikromotor-Entnahmegerät belegen kann!
  • Welche Tätigkeiten werden an andere und nichtärztliche Team-Mitglieder delegiert?
  • Welche Erfahrungen können diese Mitarbeiter/-innen belegen?
  • Wo finde ich dokumentierte Patientenfälle im Internet, die von den Patienten selber angelegt und regelmäßig bis hin zum Endresultat aktualisiert wurden?
  • Wie und auf welchen Portalen präsentiert sich der Anbieter (selber oder mittels eines Repräsentanten)?
  • Finde ich lediglich eine Vermittlungsagentur, die auf einschlägigen Portalen durch deutliche Präsenz werbewirksam teilnimmt und womöglich auch Akquise betreibt?
  • Oder finde ich womöglich sogenannte „Eintagsfliegen“, die sich auf diesen Portalen anmelden, sich wiederholt deutlich für den Anbieter aussprechen, aber weder einen eigenen Fall dokumentieren, noch längerfristig Mitglied sind und bleiben?
  • Und letztlich: Sind die angebotenen Preise realistisch für eine qualitativ hochwertige Haartransplantation – im Vergleich zu renommierten, bekannten und empfohlenen Anbietern? Bedenken Sie dabei: Niemand hat etwas zu verschenken, insbesondere die sogenannte „Low Budget Branche“ orientiert sich an Massenabfertigungen und umsatzstarken Zielgruppen.

Anzahl der Anfragen von Kunden/Patienten aus DEU bezüglich Repair-Behandlungen nach misslungener/verpfuschter Haartransplantation haben deutlich zugenommen

Wer die eigene Haartransplantation so risikoarm wie möglich planen möchte, sollte sich möglichst viel Zeit für Recherche und Vorbereitungen einräumen. Aber leider zeigt die Erfahrung, dass sich viele Interessenten nicht die Mühe machen möchten, größtmögliche Transparenz in Bezug auf die bevorstehende Haartransplantation zu erhalten. Die Anzahl der Anfragen bezüglich Repair-Behandlung nach misslungener/verpfuschter/missglückter Haartransplantation bei einem der renommierten Hairforlife-Kooperationspartner hat deutlich zugenommen. Je mehr Anbieter mit vermeintlichen TOP-Angeboten bei „fliegenden Ärzten“ in DEU oder auch an einem Standort in der Türkei locken, desto häufiger bitten ehemalige Patienten dringend um Hilfestellung, um die Auswirkungen einer misslungenen Haartransplantation durch einen erfahrenen Spezialisten möglichst wieder beheben lassen zu können.

Die Marketingstrategie solcher Anbieter geht auf – nur leider immer häufiger nicht zum Wohle der Patienten. Wer sich bei der Recherche zur eigenen Haartransplantation strikt an realistische Fakten hält, der findet i.d.R. schnell heraus, dass bei Low-Budget-Anbietern und „fliegenden Ärzten“ nicht nur erhebliche Gefahren bezüglich des eigentlichen Behandlungserfolgs bestehen, sondern dass auch die Gesamtkosten in keinster Weise mehr dem entsprechen, was so lukrativ und günstig offeriert wurde. Die Folgen einer misslungenen Haartransplantation „zu reparieren“, bedarf eines sehr erfahrenen Spezialisten – sofern dies überhaupt noch möglich ist. Dies kostet viel Mühe, viel Zeit und muss natürlich (da nicht der ursprüngliche Behandler) auch angemessen entlohnt werden. Die Erfahrung vieler Patienten im Nachhinein: Unter dem Strich hätte man sich viel unglückliche Umstände und Sorgen ersparen können durch die rechtzeitige Wahl eines geeigneten, renommierten Anbieters. Auch in finanzieller Hinsicht ging die Rechnung letztlich in sehr vielen Fällen zum eigenen Nachteil auf.

Über die Gründe der Haartransplantations-Anbieter den Namen des behandelnden Arztes nicht zu nennen

Was aber veranlasst solche Anbieter, den Namen des behandelnden Arztes nicht zu nennen? Worin begründet sich ein solches Verhalten? Mit dieser Frage treten vermehrt Interessenten an mich heran. Um dies schlüssig darstellen und nachvollziehbar erläutern zu können, betrachten wir eine Klinik für Haartransplantationen/einen Anbieter einmal als reines Wirtschaftsunternehmen. Fest angestellte Ärzte verursachen jeden Monat Kosten – auch dann, wenn die Auftragslage keine Vollbeschäftigung der Ärzte ermöglicht. Ärzte mitsamt dem kompletten Behandlungsteam je nach Bedarfslage einfliegen zu lassen, erweist sich als wesentlich kostengünstiger. Einer der Ärzte hatte mehrmals nicht zufriedenstellende Resultate? Ärzte und auch alle anderen Teammitglieder sind im Handumdrehen austauschbar, niemand erfährt davon, denn die Namen der Ärzte und Assistenten werden i.d.R. nicht öffentlich genannt. Auf diese Weise können Kliniken/Anbieter unbemerkt unzählige Ärzte „verschleißen“, denn das Renommee eines Einzelnen ist für gewöhnlich nicht vorgesehen. Somit erklärt sich auch, dass Patienten ihren behandelnden Arzt oftmals gar nicht vor dem Behandlungstag persönlich kennenlernen können. Wer auf eine sorgfältig geplante Haartransplantation setzt, die der Patient vertrauensvoll zusammen mit dem Behandler bespricht, wobei ja auch insbesondere die Chancen und Aussichten für die Zukunft Berücksichtigung finden sollten, der hat das Nachsehen. Auch kommt es vor, dass aufgrund dieser Gegebenheiten die gesetzlich vorgeschriebene Patientenaufklärung von nichtärztlichem Personal durchgeführt wird, da sich der eigentliche Behandler noch nicht im Land befindet. Dies ist jedoch in DEU nicht zulässig, eine solche Patientenaufklärung gilt als unwirksam

Vertrauen Sie sich mit Ihrer Haartransplantation nicht „irgendwem“ an, geschweige denn, wenn Sie nicht einmal den Namen des behandelnden Arztes kennen. Ihre Gesundheit und letztlich auch Ihr Geldbeutel werden es Ihnen danken.

Haartransplantation als "Discounterprodukt“. Von möglichen Risiken unbesonnener Entschlüsse

Die Haartransplantations-Marktlage

Mit großer Sorge beobachten Fachkreise die Entwicklung am Markt. Anbieter für Haartransplantationen (Eigenhaarverpflanzungen) schießen regelrecht aus dem Boden, wobei es sich in der Regel um neue, unerfahrene und unbekannte Ärzte/Kliniken handelt. Hinzu kommt der Run auf Ärzte und Kliniken im deutschsprachigen Raum Deutschland/Schweiz/Österreich, was nicht zuletzt den terroristischen Ereignissen der jüngsten Vergangenheit  geschuldet ist, so dass etliche Interessenten eine Haartransplantation im deutschsprachigen Raum zumindest für den Moment bevorzugen. Diese Umstände wirken sich in vielerlei Hinsicht aus, leider auch oftmals zum Nachteil künftiger Patienten. Es lässt sich nicht beschönigen, nicht nur in der freien Wirtschaft, sondern auch im Metier der Haarverpflanzungen nutzen unseriöse Anbieter die derzeit missliche Lage der „Konsumenten“, um Profit daraus zu generieren. Kann man solche Vorgehensweisen und daraus resultierendes leichtfertiges Konsumentenverhalten bei Konsumgütern noch verschmerzen und als unüberlegten Fehlkauf verbuchen, so wirken sich unausgegorene Entscheidungen im Medizinwesen unter Umständen dramatisch aus und Patienten haben womöglich lebenslang unter den Folgen zu leiden. Die Krux: Medizinische Eingriffe, die im weitesten Sinne den „Schönheitskorrekturen“ zugeordnet werden, verlieren nach und nach ihre beachtungswürdige Sonderstellung als „Eingriff am Menschen“. Fettabsaugungen und Brustvergrößerungen gehören heute nahezu zum täglichen Geschehen, wie Friseurbesuche oder der Gang zum Piercingstudio. In diesen Bereichen der Schönheitskorrekturen wurde im Grunde genommen der Grundstein gelegt, sich ohne Bedenken zu Eingriffen am Menschen zu entscheiden, so werden auch Haartransplantationen mitunter im Bereich Beautybehandlungen eingereiht, ohne die Gefahren (Risiken) zu erkennen, die sich durch Fehlentschlüsse ergeben und einen Menschen im schlimmsten Falle ein Leben lang entstellen können.

Die eigene Recherche

Wer sich einer Haartransplantation unterziehen möchte, sollte eine größere Zeitspanne einkalkulieren. Sowohl für die Vorabrecherche, als auch für fachkompetente Beratungen, für die Wartezeit auf einen Termin bei einem renommierten Haarchirurgen und auch für die Wartezeit, bis sich das Resultat der Haarverpflanzung endgültig ausgebildet hat. Legen Sie keinen exakten Termin fest (z.B. Hochzeit in einem Jahr), setzen Sie sich nicht unter Druck und nehmen Sie sich Zeit für eine sorgfältige Recherche und Planung. Regelrecht überflutet mit zig Angeboten im Internet sieht sich der bis dato themenfremde Interessent im Bereich Haartransplantationen schnell überfordert. Insbesondere nachfolgend aufgeführte Faktoren führen dazu, dass Überlegungen nicht ausgewogen sind, was vielfach vorschnelle Entschlüsse nach sich zieht:

– Man liest in einschlägigen Internetforen von renommierten Anbietern, stellt jedoch fest, dass es derzeit längere Wartezeiten auf einen Behandlungstermin gibt oder die Behandlungskosten übersteigen das eigentlich kalkulierte Budget

– Man schaut alternativ nach günstigen Anbietern, die sich überall aufgrund entsprechender Werbekampagnen finden lassen. Auf den Webseiten werden zahlreiche Bebilderungen präsentiert, die den Eindruck durchweg erfolgreicher Behandlungen suggerieren. Dass dieses Auftreten jedoch zur Marketingstrategie gehört und absolut nichts über tatsächliche Erfolge (z.B. von ehemaligen Patienten in einschlägigen Internetforen dokumentiert) und die fachlichen Qualitäten des Behandlers aussagt, wird schnell übersehen

– Man lässt sich von sogenannten „All-Inclusive-Angeboten“ unbekannter Anbieter locken. Die Kosten sind vermeintlich unschlagbar günstig und schonen das Budget, alles rund um den eigentlichen Eingriff wird einem aus der Hand genommen, man braucht nur noch am Flughafen einzuchecken, der Rest ist organisiert, bis man wenige Tage später wieder den Rückflug antritt. Prima und sehr bequem, wenn es um eine Urlaubsreise geht! Es handelt sich jedoch um einen medizinischen Eingriff, das alleine sollte im Vordergrund stehen und gerät aufgrund der verlockenden „VIP-Behandlung“ der Patienten schnell in den Hintergrund

Die Qual der Wahl

Es ist keineswegs als persönliche Niederlage zu werten, sich einzugestehen, mit dem Resultat der selbst durchgeführten Recherche überfordert zu sein. Sie hatten sicherlich Gelegenheit, viele Hintergründe kennen zu lernen, die Bedeutung etlicher Fachbegriffe aus dem Bereich Haartransplantationen erschließen sich, Sie konnten sich mit allem rund um Eigenhaarverpflanzungen ein wenig vertraut machen. Damit haben Sie sich Grundwissen angeeignet, das zum besseren Verständnis beiträgt. Sie haben sich gut vorbereitet und sollten an dieser Stelle fachkundige Hilfestellung in Anspruch nehmen. Trotz der doch eigentlich sehr modernen und aufgeschlossenen Zeiten fällt es immer noch vielen Interessenten schwer, den rechten Moment zu finden, um sich adäquat und unabhängig beraten zu lassen. Aber Hand aufs Herz: Beim Autokauf wären die meisten unter Ihnen doch auch sehr vorsichtig, um nicht auf dubiose Geschäftspraktiken hereinzufallen? Nehmen Sie Ihre Haartransplantation nicht auf die leichte Schulter!

Eine Fehlentscheidung ist mit einem Anruf/der Terminbuchung bei einem unqualifizierten Anbieter erledigt. Die Folgen einer falschen Entscheidung und somit einer wahrscheinlich mangelhaften Behandlung tragen Sie jedoch unter Umständen ein Leben lang.

Hoffnungen, Erwartungen, Aussichten

Leider geht mit der Flut an vielfach unseriösen Anbietern und Angeboten für Haartransplantationen, die den Markt in letzter Zeit quasi überrollen, auch einher, dass in vielen Fällen unrealistische Erwartungen in Aussicht gestellt werden.

Jeder Patientenfall ist individuell und nicht jeder Patient kann späterhin ausschauen, wie es viele bunte Bilder suggerieren. Vergleichen Sie es vereinfacht mit einem Friseurbesuch: Nehmen Sie ein Beispielfoto mit Ihrer Wunschfrisur mit und es kann Ihnen passieren, dass Ihr Friseur Ihre Vorstellungen nicht erfüllen kann, da Sie/Ihre Haarsituation nicht die Voraussetzungen für eine solche Frisur mitbringt. Ähnlich verhält es sich bei Haartransplantationen: Es ist richtig, dass beispielsweise einige Haarchirurgen für eine für sie typische Haarliniengestaltung bekannt sind, auch verfahren unterschiedliche Behandler hinsichtlich der Haardichte in bestimmten Kopfbereichen teils voneinander abweichend. Dies stellt allerdings keine grundsätzliche Vorgehensweise dar, da Ihre eigene, individuelle Situation stets gesondert betrachtet wird und diese die Grundlage bildet für die gesamte Planung Ihrer Haarverpflanzung.

Renommierte Behandler messen darüber hinaus Ihrer Prognose für die Zukunft eine besondere Bedeutung bei. Es ist niemandem geholfen, lediglich in den Folgejahren nach einer Haartransplantation einen gelungenen Haarstatus zu besitzen. Mindestens genau so wichtig ist die sorgfältige und schon heute einbezogene Vorausschau auf den wahrscheinlichen weiteren Verlauf Ihrer androgenetischen Alopezie (AGA, erblich bedingter Haarausfall), um Ihnen eine diesbezüglich sorgenfreie Zukunft zu gewährleisten, so dass auch eventuell notwendige Folgebehandlungen zu einem späteren Zeitpunkt realisierbar bleiben. Sogenannte Billiganbieter haben leider mehrheitlich den aktuellen Umsatz im Blick, was sehr bedauerlich und schlichtweg als unseriös zu bezeichnen ist, von Patienten in der Regel vorher nicht zu erkennen ist und für bereits behandelte Patienten später den worst case bedeuten kann, da Folgebehandlungen aufgrund ausgeschöpfter Transplantat-Ressourcen (Haarkranz) nicht mehr möglich sind.

An dieser Stelle möchte ich nicht versäumen, Ihnen die Gewissheit mit auf den Weg zu geben: Hairforlife kooperiert ausschließlich mit namhaften Experten im Bereich Haartransplantationen! Alle von Hairforlife empfohlenen Haarchirurgen besitzen überragende Kenntnisse und Erfahrungen und können Ihre ausgezeichneten Arbeiten durch entsprechende „echte“ Patientenfälle und Ergebnisse belegen.

Als seinerzeit selber von Haarausfall Betroffener und unterdessen erfolgreich behandelter, ehemaliger Patient kann ich die Sorgen und Nöte im Vorfeld einer eigenen Haartransplantation sehr gut nachempfinden. Daher ist es mir ein großes Anliegen, dem Vertrauen, das Interessenten mir und meiner Beratungsqualität entgegen bringen, mit allergrößter Sorgfalt zu begegnen, was unter anderem einschließt, dass Hairforlife ausschließlich Kooperationen zu Haarchirurgen/Kliniken unterhält, von denen ich mich auch jederzeit ohne geringste Bedenken selber behandeln lassen würde.

Sollten Sie Interesse an einer individuellen Hairforlife-Beratung haben, nehmen Sie gerne Kontakt auf unter service@hairforlife.ch .

Hilfe bei misslungener Haartransplantation: Folgen

Bereits vor geraumer Zeit hat sich Hairforlife neben den eigentlichen Beratungen auf den Bedarf von Patienten eingestellt, die nach misslungener, verpfuschter Haartransplantation Rat und Hilfe suchen. Dass misslungene Eigenhaarverpflanzungen einmal ein solches Ausmaß annehmen würden, wie es sich in jüngster Vergangenheit entwickelt hat, war seinerzeit nicht abzusehen!

Dies zeigt deutlich, dass Prävention und Aufklärung, so wie die eindringlichen Hinweise zu Risiken, Gefahren und den Folgen unbedachten Handelns bei weitem nicht jeden Interessenten erreichen.

Hairforlife hält diesbezügliche Informationen für Sie bereit, lesen Sie gerne unter Verpfuschte Haartransplantation und rechtliche Hilfe oder in einschlägigen Internetforen von Patientenschicksalen nach misslungener, verpfuschter Haartransplantation.

Hairforlife steht natürlich auch in solchen Situationen an Ihrer Seite! Die Möglichkeiten, eine verpfuschte Eigenhaarverpflanzung quasi zu revidieren und letztlich doch noch ein zufriedenstellendes Ergebnis erzielen zu können, sind jedoch oftmals mit einigen Hürden verbunden und leider nicht in jedem Falle gegeben, denn der „Vorrat“ an Transplantaten für weitere Eingriffe ist de facto begrenzt.

Hairforlife steht in Zusammenarbeit mit dem Autoren des obig verlinkten Artikels, Herrn Christoph Bomke, einem renommierten, erfahrenen Fachanwalt für Medizinrecht.
Das Resümee
Die Interessenten-Klientel, die eine Haartransplantation durchführen lassen möchte, wird tendenziell und durchschnittlich nach und nach kontinuierlich jünger. So ist es nachzuvollziehen, dass das verfügbare Budget für eine Haartransplantation beispielsweise kurz nach Berufseintritt oder gar als Student in der Regel begrenzt ist. Die Summe der Kosten sollte jedoch niemals das ausschlaggebende Kriterium einer qualitativ guten und ausgewogenen medizinischen Behandlung sein. Bei umsichtiger, sorgfältiger Planung und einem dafür ausreichenden Zeitfenster lässt sich in der Regel für jeden Bedarf ein Weg finden.

Hairforlife berät Sie gerne zu allen Fragen rund um Ihre Haartransplantation, so dass Sie dahingehend sehr gut informiert und möglichst sorgenfrei Ihrer neuen Haarpracht entgegen sehen können.

Schreiben Sie gerne auf service@hairforlife.ch .