Haartransplantation Türkei Istanbul: Infos und Artikel

Eine Haartransplantation sollte grundsätzlich gut überlegt sein, speziell in der Türkei und in Istanbul, mit 400 Anbieter und mehr.

Anbieter in der Türkei verlangen häufig erheblich weniger Geld wie in Europa und die Preisdifferenzen können erheblich sein. Allerdings handelt es sich häufig um Massenabfertigung und das Risiko einer verpfuschten Op ist gross. Leider sind die Korrektur-Möglichkeiten nach einer misslungenen FUE Haartransplantation mit dezimierten Donor und Mottenfrass-Optik limitiert. Wer sich in der Türkei einer Haartransplantation unterziehen möchte, der sollte sich daher nicht von „Dumpingpreisen“ locken lassen.

Einige wichtige Infos finden Sie hier auf Hairforlife. Lesen Sie gerne folgende Artikel:

Haartransplantation Türkei Istanbul: Misslungenes Beispiel

Haartransplantation Türkei Istanbul: Misslungenes Beispiel

Haartransplantation Türkei Istanbul: Misslungenes Beispiel

Haartransplantationen (und vor allem FUE Haartransplantation) in Westeuropa bzw. in Deutschland, Österreich und in der Schweiz sind meist deutlich teurer wie im Vergleich Haarverpflanzungen in der Türkei, wie z.B. in Istanbul (mehr siehe dazu auch Haartransplantation Kosten und Preise).

Dies liegt vor allem an den in Westeuropa hohen anfallenden Kosten für Miete, Löhne und Versorgungskosten.

Im Internet lassen sich etliche Kliniken und „Billig-Discounter“ in der Türkei finden, die für eine FUE Haarverpflanzung häufig erheblich weniger Geld verlangen wie im deutschsprachrigen Raum. Dabei können die Preisdifferenzen mehreren tausenden Euro betragen.

Türkei: Mehr als 400 Anbieter von Haartransplantationen in der Türkei

Die Türkei hat die Vorteile der besseren Preise für sich entdeckt und mittlerweile ist die Anzahl auf über 400 Anbieter und mehr angestiegen wie auch Spiegel.de im Artikel „Haartransplantation in der Türkei und Istanbul boomt“ berichtete. Der Wettbewerb unter diesen Anbieter ist gross. Jeder Klinik versucht möglichst günstig zu sein und den Kunden für sich gewinnen und gibt es auch einige unseriöse Anbieter/Angebote.

Anbieter unterbieten sich mit noch günstigeren Preisen und werden die Patienten häufig mit Stadtrundfahrten, All-Inklusive-Angeboten, Vip-Limosinen-Abholservice vom Flughafen angelockt. Dem Kunde soll möglichst viel Arbeit abgenommen werden. Häufig werden Haarverpflanzungen jedoch nicht ausschliesslich durchgeführt, sondern noch zahlreiche andere schönheitschirurgische Eingriffe. Auch wird häufig mit irgendwelchen Zertifizierungen geworben, wobei die wenigsten Patienten wissen, dass der TÜV nicht die Schönheit der Resultate oder das Know-how des Arztes überprüft bzw. zertifiziert.

Istanbul und FUE Haarverpflanzung Massenabfertigung: Statt 3000-3500 Grafts verteilt über 2-3 Tage oftmals Verpflanzung von 4.000 Grafts und mehr pro Behandlungstag!

Oft handelt es sich um Massenabfertigung. Allerdings hat Massenabfertigung im Medizinwesen – hier bei Haartransplantationen – immer einen bitteren Beigeschmack. Leider wird dies von den Kunden aber oft erst zu spät bemerkt, wie siehe den Spiegel.de Bericht über die Haartransplantationserfahrung von Herrn Schmidt in Istanbul Türkei.

Viele Kunden lassen sich geschickt und unbemerkt zu den angedachten Zwecken einfädeln und legen den Fokus einzig auf die geringen Kosten, als auf Qualität und die eigene Gesundheit, die hier auf dem Spiel steht. Beispielsweise entnehmen westeuropäische Kliniken/Ärzte die Grafts manuell bei der FUE- Methode, mit einem Volumen von ca. 3000 – 3500 Grafts über 2 bis 3 Tage. In der Türkei wählt man unterdessen sehr oft elektronische Unterstützung anhand der sogenannten Mikromotor-Verfahren, dabei legen die Anbieter an einem Tag bis zu 4.000 Grafts oder gar erheblich mehr um. Es entsteht der Eindruck von Fließbandarbeit, das Vertrauen in Fachkompetenz und umsichtige, sorgsame Vorgehensweisen geht verloren.

Die Preisgestaltung kann sich dementsprechend nach unten orientieren, dabei entstehen dem Arzt/der Klinik aber in der Regel nicht etwa finanzielle Einbußen! Beispiel: 1.000 Grafts pro Tag bei manueller Entnahme x 4 € pro Graft ergeben 4.000 € Tagesumsatz. 4.000 Grafts pro Tag bei technisch gestützter Entnahme (Mikromotor) x 1 € pro Graft ergeben ebenso 4.000 € Tagesumsatz. Allerdings ist der deutlich geringere Preis pro Graft den Werbezwecken sehr dienlich, denn Kunden können damit leicht überzeugt und gewonnen werden. Aus Sicht des Kunden/Patienten eine vermeintlich lohnende Angelegenheit, denn letztlich macht die Ersparnis unter Umständen einige Tausend Euro aus. Dass dies auf Kosten gesicherter, hoher Qualitäten und einer guten Aussicht für die gesundheitliche Zukunft gehen kann, erschließt sich leider für viele Betroffene nicht auf den ersten Blick:

Massenabfertigung wirkt sich in jeder Branche in der Regel zulasten der Qualitäten aus. Bei Eigenhaarverpflanzungen bestehen dabei die zusätzlichen Risiken:

  • Grafts werden nicht intakt entnommenen
  • Grafts werden beschädigt
  • Fehler bei der Durchführung können den Neuwuchs beeinträchtigen
  • Fehler bei der Platzierung können zu einer falschen Wuchsrichtung führen und/oder die Haarlinienoptik negativ beeinflussen (unnatürliche Haarlinie)
  • Durchführungsfehler können den Haarkranz erheblich schädigen

Zu schnelle Entnahmen in Massenabfertigung lassen die filigrane Feinarbeit vermissen, welche für eine qualitativ hochwertige Haartransplantation unerlässlich ist! Daraus ergeben sich Risiken, die das Resultat einer Eigenhaarverpflanzung im ungünstigen Fall vollständig ruinieren können. Patienten verdeutlichen sich nicht zur Genüge, dass es sich hierbei eben nicht um ein Produkt handelt, welches man bei „Fehlkauf“ einfach durch ein Anderes ersetzen kann. Vielmehr wird aufgrund aggressiver Werbemaßnahmen für Billiganbieter ein Vertrauensvorschuss gegeben, es liest sich ja auch alles sehr überzeugend und schlüssig. Für den Newbie als Kunden ist es kaum möglich, hinter die Kulissen zu schauen und alle Begleitumstände genau ergründen zu können. Nach der Haartransplantation und falls diese nicht gelungen ist, ergeben sich aber oftmals drastische Beeinträchtigungen, welche den Werdegang des Patienten schlimmstenfalls ein Leben lang beeinträchtigen können – wenn beispielsweise keine ausreichenden Spenderhaar-Reserven mehr verfügbar sind, um später andernorts Schadesbegrenzung zu betreiben.

Türkei: Beispiel fehlerhafte FUE Mikromotor Entnahme in der Türkei Istanbul

Türkei istanbul fue mikromotorentnahme

Obiges Bild zeigt das Resultat einer misslungenen FUE Eigenhaarverpflanzung mit Mikromotor Entnahme. Wie oben bereits beschrieben, kann mit Mikromotoren die Graftanzahl pro Tag erheblich erhöht werden. Die Folgen können jedoch für den Haarkranz und die Donor-Spenderhaare gravierend sein. Wenn beispielsweise auf zu dichtem Raum zu viele Follicular Units/Grafts extrahiert werden. Folgewirksam ist vor allem die massive Beschädigung von Umgebungshaar durch eine motorische Rotation, die mangels manueller Sensitivität unter erhöhter, aber kaum spürbarer Vibration und durch entstehende Wärme eng anliegende Haarwurzeln verletzt. Die Folge sind Trauma, Beschädigung und Zerstörung von Haarwurzeln.

Türkei Istanbul: Beispiel fehlerhafte Einsetzung/Platzierung der Grafts

Beispiel fehlerhafte Haartransplantation - Einsetzung - Platzierung - Grafts

Beispiel fehlerhafte Haartransplantation - Einsetzung - Platzierung - Grafts2

Beispiel fehlerhafte Haartransplantation - Einsetzung - Platzierung - Grafts3

Beispiel fehlerhafte Haartransplantation - Einsetzung - Platzierung - Grafts4

Beispiel fehlerhafte Haartransplantation - Einsetzung - Platzierung - Grafts5

Beispiel fehlerhafte Haartransplantation - Einsetzung - Platzierung - Grafts6

Beispiel fehlerhafte Haartransplantation - Einsetzung - Platzierung - Grafts7

Obige Bilder zeigen einen Patienten der eine Haarverpflanzung in der Türkei in Istanbul durchgeführt hatte. In diesem Fall wurden Mini/Micrografts verpflanzt, sprich Grafts, welche zu viele Haare enthielten. Zudem wurde eine falsche Wuchsrichtung implantiert, wie ebenso eine sehr geringe Dichte verpflanzt. In der Summe ist das Resultat der Haartransplantation unnatürlich und von weitem zu erkennen.

Wundertüte Billig-Discounter: Donor-Wiederauffüllung nach verpfuschter FUE-Entnahme mit Mottenfraß-Optik

Wie hier auf Hairforlife bereits geschrieben, steigt die Anzahl an nötigen Korrektur-Haartransplantationen stark an. Dies sind die logischen Folgen der massiven Zunahme von Billig-Haartransplantationsanbieter bei FUE Haartransplantationen von 4000 Grafts für 2000 Grafts inklusive Flug etc. meist in der Türkei Istanbul, durch aggressive Werbung auf Youtube und Co.

Durch zu schnelle Entnahme von 4000 – 5000 Grafts in 3-4 Stunden Entnahme an einem Tag, Nutzung von nicht geeigneten FUE Mikromotoren/Entnahmeinstrumenten plus ggf. prozentual zu viel entnommen Grafts auf einer gewissen Fläche kann einen Haarkranz schnell offensichtlich dezimiert und sehr unansehnlich sein, was die Betroffenen psychologisch oft sehr belastet.

Limitierte Korrektur-Möglichkeiten: Letzte Hilfe für eine optische Verbesserung nach verpfuschter FUE Haartransplantation und einem dezimierten FUE Donor mit Mottenfraß-Optik

Leider sind die Korrektur-Möglichkeiten nach einer verpfuschten FUE Haartransplantation und dezimierten Donor mit Mottenfraß-Optik limitiert.

Um einen dezimierten Donor optisch zu verbessern kann eine Kopfhaut-Pigmentierung durchgeführt werden, oder aber eine Donor-Wiederauffüllung mit FUE wie z.B. durch die wie siehe folgende Bilder:

Es ist der Versuch den Haarkranz optisch zu homogenisieren. Es werden mit FUE vorsichtig und gut verteilt weitere Haare in noch dichten Gebieten entnommen und auf die unschönen haarlosen Stellen umverpflanzt.

Es muss jedoch jedem bewusst sein, dass ggf. die Anwuchsrate schlechter ausfällt, aufgrund von vorliegendem Narbengewebe durch die zuvor durchgeführte misslungene FUE Entnahme, mit ggw. deutlich weniger guter Durchblutung.

Haartransplantations-Wundertüte Billig-Discounter: Es treten plötzlich unbekannte Ärzte auf und wichtige OP Schritte werden an ungeschultes Personal delegiert

Es ist nur zu verständlich das sich bei einem so teuren Eingriff wie einer Haartransplantation jeder gerne einige tausend an Euro einspart, wie z.B. mit einem Billig-Discounter in der Türkei Istanbul.

Es muss einem jedoch bewusst sein, dass man in vielen Fällen deutlich höhere Risiken eingeht und sich eine Art „Haartransplantations-Wundertüte“ einkauft, ohne zu Wissen was vor Ort wirklich vor sich gehen wird.

Patienten befinden sich vor Ort schlagartig und trotz anderer Versprechungen in einer neuen Situation. Es treten vielfach plötzlich unbekannte Ärzte auf, die zuvor nicht erwähnt wurden und es werden oftmals Tätigkeitsfelder an unzureichend geschultes Personal delegiert. Nicht selten wird davon berichtet, dass der Arzt, bei welchem man die Behandlung gebucht hat, kaum oder sogar gar nicht während der Behandlung zugegen war.

Massenabfertigung: FUE Haartransplantation mit zu schneller Entnahme, Nutzung nicht geeigneter Entnahmeinstrumente, mangelndes Know How

Neben der Delegierung von wichtigen Op-Schritten an ungeschultes Personal und das ggf. der gebuchte Arzt nicht mal bei der Op zugegen war, arbeiten zudem die allerwenigstens der sogenannten „Billig-Anbieter“ mit durchgängig guter Qualität und handelt es sich vielmals im Gesamten um reine Massenabfertigung.

Es sind Punkte wie eine zu schnelle Entnahme der Grafts, Nutzung nicht geeigneter FUE Mikromotoren/Entnahmeinstrumenten, mangelndes Know How was Entnahme und Einsetzung angeht, was zu sehr unschönen Resultaten und dezimierten Haarkränzen/Donorgebieten führen kann.

Das Dilemma: Korrektur-Haartransplantationen bei renommierten Haarchirurgen oftmals teurer als der eigentlich Eingriff beim Billig-Discounter

Daher komme ich auch an dieser Stelle nicht umhin, Ihnen noch einmal sehr ans Herz zu legen, bei der Wahl eines geeigneten Haarchirurgen sehr umsichtig zu sein und sich gründlich zu informieren!

Denn: Eine erst mal sehr günstig wirkende Haartransplantation kann teuer und vor allem sehr frustrierend werden, wenn Korrektur-Eingriffe notwendig werden, sofern diese überhaupt noch möglich sind!

Das erforderliche Geld für Korrekturoperationen bei renommierten Haarchirurgen, die in aller Regel wesentlich teurer sind als der „entstellende“ Ersteingriff, haben viele Patienten jedoch nicht zur Verfügung (wer hat schon eine vollkommen misslungene Haartransplantation einkalkuliert?) und somit befindet man sich plötzlich in einem finanziellen Dilemma!

Ein Rechtsanwalt für Medizin: Mögliche Schadensatz – und Schmerzensgeld-Forderungen

Je nach Situation und in welchem Land der Operateur seinen Geschäftssitz hat, kann man ggf. mit Hilfe eines spezialisierten Rechts-Anwalt für Medizinrecht Schadensatz und Schmerzensgeld erlangen (wie es Marcel S oder dem Patient F gelungen ist), um sich den Korrektur-Eingriff zu finanzieren, aber auch dies ist längst nicht immer möglich.

Ausreichende Recherche vor einer Haartransplantation und unnötige Korrektur-Eingriffe, zusätzliche Kosten, Ärger, Enttäuschung und verlorene Zeit vermeiden

Von daher kann ich hier nur noch mal wiederholend allen Patienten ans Herz legen bei der Wahl eines geeigneten Haarchirurgen sehr umsichtig zu sein und sich damit mögichst unnötige Korrektur-Eingriffe, Ärger, Frustration, Enttäuschung und auch verlorene Zeit zu ersparen.

Nehmen Sie sich die nötige Zeit, informieren Sie sich gründlich und wählen Ihren Haarchirurgen möglichst mit Umsicht!

Herzlichst,

Ihr Andreas Krämer

Traurig! Weiteres Opfer der Billig-Kliniken von „2000 Euro all inclusive“ Istanbul

Wieder ein Opfer der Billig-Haartransplantations-Kliniken von „2000 Euro all inclusive“, meist angeboten in der Türkei Istanbul, mit 400-500 Anbieter und mehr. Prozentual zu viele Grafts entnommen, nicht optimale FUE-Entnahmeinstrumente (oft durch Mikromotoren welche ursprünglich nicht für FUE Haartransplantation angedacht wurden und zweckentfremdet werden), zu schnelle Entnahme von mehreren tausenden Grafts pro Tag, Massenabfertigung.

Somit ist das Ziel von FUE Haartransplantation die Haare nach der Op noch kurz zu tragen vollkommen fehlgeschlagen. Daran denken: Haartransplantation ist keine Haarvermehrung und der Donor/Haarkranz steht nur einmal zur Verfügung! Danke an die Hairforlife Kooperationsklinik HLC in Ankara zur Verfügungstellung des Bildes.

Zerstörter Haarkranz nach verpfuschter FUE OP in der Türkei und anschliessender Scalp-Pigmentation

Es sind die negativen Folgen der Überschwemmung des Marktes mit FUE-Billig-Anbietern durch aggressive Werbung auf Youtube und Co, meist aus Ländern wie Türkei und Städte wie Istanbul, das Mekka für Billig-Haartransplantationen mit vermutlich 400-500 Anbieter und mehr.

Verpfuschte FUE Haartransplantation aus Länder wie der Türkei und in Istanbul: Zahl der stattfindenden Repair (Reparatur)-Haartransplantationen ist stark zunehmend

Die Zahl der stattfindenden Repair (Reparatur)-Haartransplantationen ist stark zunehmend und immer mehr renommierte Haarchirurgen müssen sich zwangsläufig mit Korrektur-Operationen befassen, um die teilweise vollständig verpfuschten Patienten – oft operiert in Billig-Kliniken in der Türkei Istanbul  – wieder zu einem besseren Resultat zu verhelfen, wenn dies überhaupt noch möglich ist. Dabei können sich Haartransplantation-Interessierte kaum vorstellen, wie die negativen Folgen einer misslungenen Haartransplantation sein können. Anbei die Bilder einer misslungenen FUE Entnahme (danke an die HFL Kooperationsklinik HLC in Ankara). Vermutlich wurden 1. prozentual zu viele Grafts entnommen und 2. höchstwahrscheinlich durch falsche Entnahme und/oder Nutzung nicht geeigneter Instrumente zu viele Umgebungshaare zerstört, mit der Folge das bei diesem Patient nach nur einer! FUE kaum noch Haare zu entnehmen sind und zudem der dezimierte Haarkranz selbst für Außenstehende deutlich erkennbar ist. Eine erst mal „günstig“ erscheinende Op kann in solchen Fällen für die Betroffenen sehr frustrierend sein. Der Sinn und Zweck einer FUE Haartransplantation die Haare nach der Op noch kurz tragen zu können wird damit verfehlt.

Auch Hairforlife erreichen (leider) immer mehr Anfragen von Patienten welchen es ähnlich ergangen ist, mit der grossen Frage was überhaupt noch zu retten ist. Bei diesem Patienten anbei konnte glücklicherweise wenigstens mit einer Scalp-Pigmentation (einer Art Hair-Tattoo) die Optik deutlich verbessert werden.

Bilder: Zerstörter Haarkranz nach verpfuschter FUE Haartransplantation Türkei und anschliessender Scalp-Pigmentation

Von „Billiganbietern“ und folgenschweren Konsequenzen – mit Beispielfall Türkei – Istanbul

Die aktuelle politische Lage in der Türkei führt gegenwärtig dazu, dass einige Patienten von einer Reise in die Türkei Abstand nehmen möchten. Auf der anderen Seite zeichnet sich aus den gleichen Gründen ab, dass eine klare Tendenz zu sogenannten „Billiganbietern“ geht, welche mit ihren Teams aus der Türkei vermehrt den Weg nach Deutschland oder Westeuropa suchen, um hier vor Ort Haartransplantationen anzubieten. Das Problem mit „Billiganbietern“ ist bekannt und auch Gegenstand diverser Forenbeiträge und Diskussionen: Billig ist jedoch sehr häufig die letzten Endes teuerste Variante, wenn es darum geht, die einmal missglückte Haartransplantation, die in aller Regel insbesondere mit optisch stark beeinträchtigenden Narbenbildungen verbunden ist, wieder zu korrigieren – soweit dies überhaupt noch möglich ist.

Korrektur-Operationen („Repairwork-OPs“) aufgrund deutlich sichtbarer Narbenbildungen, falsch gesetzter FU’s, fehlerhaftem Haarliniendesign etc. erreichen – gemessen an westeuropäischen Maßstäben – schnell ein Kostenvolumen in der Größenordnungen von deutlich über 15.000 €, da sie in der Regel mit mehreren Repair-Eingriffen verbunden sind. Eine Nachfrage bei den von Hairforlife vorgestellten Ärzten hilft sicherlich jedem Interessenten weiter, dem diese Umstände bislang nicht bekannt waren.

Aber auch Korrekturen bei Kliniken in der Türkei, die wie die Hairline Clinic in Ankara (HLC, Team Dr. Özgür) über ein ausgezeichnetes Ärzteteam mit internationalem Renommee verfügen und die seit mehr als 15 Jahren exzellente Ergebnisse im Bereich FUE-Haartransplantationen und Korrekturen nach andernorts misslungenen Eigenhaarverpflanzungen belegen können, sind selbstverständlich nicht kostenfrei, sondern letztlich deutlich teurer, als ein „normaler“ Eingriff.

Das wesentliche Problem speziell bei den sogenannten „Billiganbietern“, die aktuell vermehrt aus den bereits erwähnten Gründen den Weg (unter anderem, aber insbesondere) nach Deutschland suchen, besteht darin, dass dort gar nicht oder nur mangelhaft ausgebildetes, sehr häufig nichtärztliches Personal im wahrsten Sinne des Wortes „am Werke“ ist. Zudem wird die FUE-Methode bei Haartransplantationen (Follicular Unit Extraction), die aufgrund ihrer bestechenden Vorteile als fortschrittlich, modern und ausgesprochen erfolgreich gilt, von diesen „Billiganbietern“ regelrecht verfremdet: Die Entnahme der FUs (Transplantate) im Spendergebiet erfolgt in der Regel mittels unsachgemäßen Gebrauchs eines Mikro-Motors und ist darüber hinaus nicht ausreichend verteilt. Erschwerend kommt hinzu, dass die ausführenden Behandler o.g. Anbieter zumeist keine spezielle Ausbildung zur optimalen Bedienung dieser Geräte genossen haben und demzufolge auch nicht über einen großen Erfahrungsschatz verfügen, der für fachgerechte und erfolgreiche Haartransplantation mittels dieser Geräte unabdingbar ist.

Eine solche als mangelhaft zu bezeichnende Behandlung hat zur Folge, dass Lochfraß- ähnliche Narben im Spendergebiet entstehen, die (unabhängig von der Haarlänge) immer durchschimmern und für den Patienten eine starke Beeinträchtigung darstellen. Die eigentlichen Vorteile der FUE-Methode, nämlich insbesondere eine „optisch narbenfreie“ Entnahme, wird durch derartiges Vorgehen quasi ins Gegenteil verkehrt.

BEISPIEL PATIENTENFALL AUS SÜDDEUTSCHLAND, BEHANDELT IM JAHRE 2014 IN DER TÜRKEI – ISTANBUL MIT MIKROMOTOR

Als anschauliches und typisches Beispiel erwies sich der Patientenfall eines Hairforlife- Kunden im Alter von Ende 30 aus Süddeutschland. Er unterzog sich im Jahre 2014 einer Haartransplantation in Istanbul/Türkei.


Die Korrespondenz fand im Vorfeld via E-Mail mit einer Dame statt. Die Behandlung sollte (so versprach es die Werbung) von einem namentlich benannten Arzt durchgeführt werden. Tatsächlich was dies jedoch nicht der Fall, wie sich später herausstellten sollte.

Eine präoperative Aufklärung hat praktisch gar nicht stattgefunden, Risiken wurden verschwiegen, respektive völlig verharmlost. Der Eingriff/die Haartransplantation wurde bei dem Patienten zudem nicht (wie beworben und suggeriert) persönlich von besagtem Arzt durchgeführt, sondern durch ganz offensichtlich nicht oder sehr schlecht ausgebildetes nichtärztliches Personal. Die Transplantatentnahme im Spendergebiet (Haarkranz) erfolgte hierbei unsachgemäß per sogenanntem Mikro-Motor. Dadurch wurde der Donorbereich derart massiv zerstört/ausgeschöpft, dass der Patient regelmäßig von Dritten darauf angesprochen wurde und sich somit peinlich berührt sehen musste. Die Anwuchsrate der ins Empfangsgebiet verpflanzten Transplantate/Grafts erwies sich als miserabel und kaum gegeben, ein Großteil der verpflanzten Grafts ist nicht angewachsen. Verpflanzt werden sollten 3.500 Grafts zu einem Preis von 3.000 €.

Bei fachgerechter Entnahme und Behandlung durch einen qualifizierten Behandler hätte all dies vermieden werden können. Die Behandlungskosten für die anschließend notwendigen Korrektur-Operationen liegen schätzungsweise bei ca. 20.000 €. Berechnungsgrundlage dieser Kosten ist das durchschnittliche Preisniveau gut ausgebildeter Haarchirurgen in Deutschland/in Westeuropa, so dass man vom marktüblichen Preisniveau renommierter Behandler sprechen kann. Der vermeintlich günstige und falsch beworbene Eingriff mit Kosten in Höhe von 3.000 € bei dieser Klinik in Istanbul verursacht also letztlich und im Vergleich zu dem eigentlichen Angebot exorbitant hohe Kosten.

Als Fazit ist zu resümieren:

Wer sich einer Haartransplantation unterziehen möchte, der sollte sich auf keinen Fall von unrealistischen „Dumpingpreisen“ locken lassen, sondern sich im eigenen Interesse an renommierte, erfahrene Behandler wenden, um Enttäuschungen, horrende Kosten und vor allen Dingen Beeinträchtigungen zu vermeiden, die man im schlechtesten Falle ein Leben lang zu tragen hat.

Hairforlife/Andreas Krämer blickt auf jahrelange Erfahrung und Marktkenntnis zurück und ist in allen Belangen rund um Haartransplantationen Ihr kompetenter Fachberater.

Der Fairness und Vollständigkeit halber soll an dieser Stelle jedoch noch erwähnt werden:

Nach Inanspruchnahme qualifizierter anwaltlicher Hilfe seitens ehemaliger Patienten zeigten sich verschiedene sogenannte „Billiganbieter“ im Ausland/speziell in der Türkei zu Eingeständnissen und Kompromissen bereit und leisteten Schadensersatz. Wobei es sicherlich eine maßgebliche Rolle spielte, dass ein Prozess der jeweilig betreffenden „Billigklinik“ schon alleine aus Imagegründen finanziell mehr „geschadet“ hätte und noch mehr Kunden fern gehalten hätte, als ein annehmbarer, für beide Seiten akzeptabler Kompromiss, der in der Öffentlichkeit in der Regel nicht publik wird.

Auch bei allen Fragen rund um „Hilfestellung in rechtlichen Angelegenheiten“ ist Hairforlife/Andreas Krämer Ihr Ansprechpartner. Hairforlife pflegt seit vielen Jahren eine Zusammenarbeit mit dem Fachanwalt für Medizinrecht, Herrn Christoph Bomke.

Autor: Fachanwalt für Medizinrecht Christoph Bomke – in Zusammenarbeit mit Hairforlife/Andreas Krämer

Leave a reply