Haartransplantation Erfahrungsberichte – Haartransplantationen Andreas Krämer

Andreas Krämer, Inhaber der Hair4ife Beratungsstelle für Haartransplantationen

Hinweis: Seit dem 01. April 2006 sind in Deutschland Vorher/Nachher-Bilder verboten (Heilmittelwerbegesetz – § 11 Abs. 1 Nr. 5 HWG). Daher finden Sie hier lediglich die Bilder vom aktuellen Status. 

Haartransplantation Erfahrungsbericht ( Erfahrungsberichte) von Andreas Krämer: Meine Erfahrungen von 6 Haartransplantationen

Hallo und guten Tag,

auf dieser Unterseite möchte ich als Initator von Hairforlife und Inhaber der Hairforlife Beratungsstelle für Haartransplantationen einen Erfahrungsbericht über meine eigenen Eigenhaartransplantationen online stellen, welche durchlebten Erfahrungen der Hauptgrund meine Entschlusses waren, selber in dieser Branche tätig zu werden und anderen Haarausfall-Betroffenen zu helfen auf ihrem Weg zu neuen Haaren.

Nach meinen eigenen durchlebten Eigenhaarverpflanzungen und einigen Jahren des intensiven Studiums aller relevanter Themen und Fakten rund um Haartransplantation, gründet ich im Jahr 2004 die Beratungsstelle Hairforlife und bin seit dieser Zeit als freier Berater tätig (lesen Sie auch mehr Infos über Andreas Krämer).

Haartransplantation als letzte Hilfe bei erblichem Haarausfall, Geheimratsecken und Glatze: Der Entschluss zur ersten Eigenhaarverpflanzung

Wie Sie als Leser, welcher Hairforlife ganz höchstwahrscheinlich als Haarausfall-Betroffer gefunden hat, war auch ich von erblichem Haarausfall und beginnenden Geheimratsecken betroffen. Medikamente gegen Haarausfall können den erblichen Haarausfall zwar verlangsamen und im Besten Fall sogar stoppen, aber auf bereits kahlen Stellen wie Geheimratsecken und auf einer Glatze, werden dadurch in der Regel keine neuen Haare mehr erzielt.

Haartransplantation Erfahrungsbericht: Bereits mit 17 zunehmende Angst und Sorge im Alter einmal die Glatze vom Vater zu erreichen

Bereits im jugendlichen Alter von 17 hat sich regelrecht eine Angst/Sorge entwickelt einmal die Glatze meines Vaters zu erreichen und als sich mit 22 Jahren die ersten Geheimratsecken zeigten, wollte ich alles mögliche tun um möglichst der drohenden Glatze vorzubeugen. Mit den grösseren Geheimratsecken wollte ich mich einfach nicht anfreunden und war dies der Grund, dass ich mich damals im Jahr 1997 zu meiner ersten Eigenhaarverpflanzung entschloss.

Erfahrungsbericht – Erfahrungsberichte über alle Haartransplantationen von Andreas Krämer: Die erste Eigenhaarverpflanzung mit Streifenhaartransplantation & MMG Technik im Jahre 1997 bei Medical One

Mein Erfahrungsbericht startet mit den ersten durchlebten Erfahrungen, welche ich folgend im November 1997 im Alter von 23 Jahren bei Medical One hatte. Diese wurde durchgeführt mittels der FUT Streifenhaartranspantation/Strip Technik und Einsetzung Mini/Micrografts. Es wurden mir 250 Mini/Micro-Grafts bei Medical One zur Aufdichtung der Geheimratsecken eingesetzt. Leider habe ich von der ersten Haartransplantation keine Bilder mehr zur Verfügung. Die durch die FUT-Streifenhaartransplantation entstehende Narbe war 7 cm lang und 0,7 cm breit und das Rasieren einer Glatze wird dadurch nicht mehr möglich sein. Am Anfang erschien mir das Medical One – Resultat noch in Ordnung. Aber mit der Zeit, als sich die natürlichen Haare um die gepflanzten Grafts gelichtet hatten, bemerkte man, dass es sich bei der Haarverpflanzung von Medical One durchgeführt, um dickere Mini/Micrografts mit teilweise –bis 7 Haare handelte und es entstand eine Unzufriedenheit über das Resultat.

Mein zweiter und dritter Erfahrungsbericht: Zweite Eigenhaarverpflanzung von Andreas Krämer mit der FUE Haartransplantation-Methode bei DHI, im November 2003 und FUE Reparatur ebenso bei DHI im Juni 2004

Im November 2003 wurde ich bei DHI Medical Group ( DHI Global), Griechenland, mit der FUE Haartransplantations-Methode (Follicular Unit Extraction) behandelt, mit welcher ich ebenso nicht zufrieden war und schlechte Erfahrungen sammelte. Die Reparatur fand bei DHI im Juni 2004 statt.

Lesen Sie bitte die ausführlichere Unterseite „Erfahrungsbericht Andreas Krämer zur DHI Implanter Haartransplantation“

Erfahrungsberichte über die Haartransplantationen von Andreas Krämer: 4. und 5. Haarverpflanzung mit der FUE Haartransplantations-Methode im August-November 2004

Im August und November 2004 erfolgte meine 4. und 5. Haarverpflanzung mit der FUE Haartransplantations-Methode.

Ich ließ zwei „Mini-FUE“ Behandlungen durchführen. Zum Einen wurden mir von Dr. Er auf meine Narbe – zurückgeblieben durch die erste Streifen-HT mit Medical One – einige Haare eingesetzt, sowie zum Anderen ebenso ausdünnende Bereiche hinter die Geheimratsecken verdichtet.

4. Eigenhaarverpflanzung: Bepflanzung der Narbe welche durch die erste Haartransplantation mit FUT-Streifen-Methode entstanden ist und welche mit FUE Eigenhaarverpflanzung im August 2004 durchgeführt wurde

Durch meine erste Haartransplantation mit der Streifen-Methode ist eine 7 cm lange und 0,6 cm breite Narbe zurückgeblieben, welche mich sehr arg störte. Ich entschied mich, diese durch Dr. Er covern bzw. follikulare Einheiten in die Narbe einsetzen zu lassen. Man weiß mittlerweile gute Chancen zu haben, dass ein Großteil der eingepflanzter Haare in Narben anwächst.

Es wurde mit lateralen Schlitzen gearbeitet, die tendenziell gut abheilen sollen. Im übrigen die gleiche Technik, die auch Hasson and Wong verwenden und damit gute Resultate (allerdings bieten die nur Strip und keine FUE an) erzielen.

Ich war gespannt auf die Abheilung. Ich dachte mir, dass die Abheilung auf der Narbe ggf. schlechter ausfallen könnte als auf der normalen Kopfhaut. Jedenfalls wurden mir 243 grafts verpflanzt, was einer Dichte von ungefähr 55 grafts pro qcm entspricht. Wie Ihr auf den Bildern sieht, war die Abheilung gut und bereits nach 10 Tagen hat man so gut wie nichts mehr gesehen.

Bild direkt nach Narbenkorrektur (243 follikulare Einheiten)

Bild nach 4 Tagen der Entnahme

Bild nach 8 Tagen der Entnahme: (Ich denke, hier sieht man auch schön die gute Abheilung. Nach 10 Tagen waren alle Krusten weg und man hat nichts mehr gesehen)
(Rot umrandet die Entnahme von Dr. Er, Blau umrandet die Entnahme von der ersten FUE mit 1,20 mm bei DHI)

Unter Mikroskop gemessen wachsen nun +- 44 grafts pro qcm, also ca. 85 % Anwuchsrate nach 6 Monaten. Ich hoffe, dass es noch etwas mehr werden, bin aber bis jetzt sehr zufrieden.

Erfahrungsbericht und die 5. Haartransplantation von Andreas Krämer – Mini-FUE Haarverpflanzung im November 2004

Wenn man sich die Bilder von meiner Haartransplantation im Juni 2004 genau anschaut, kann man auf rechten Seite zwischen den neu gesetzten und natürlichen Haaren einen kleinen Streifen sehen. Dieser hat mich etwas gestört und ich weiß, dies mag man vielleicht auch als kleinlich ansehen. Aber wie Ihr wisst, liegt es ja immer in der Ansicht des Betrachters….

Dabei drehte es sich um eine Fläche von ca. 3,5 x 0,6 mm= 2,1 qcm, also „nichts großes“. Ich denke, dass ich dort noch ca. 20 FU’s pro qcm hatte. Dort hat man mir dann ca. noch 80 FU’s sprich 40 FU’s pro qcm eingepflanzt also müsste ich dort später so ca 60 FU’s pro qcm haben. Insgesamt hat man mir 140 FU’s (links 60 und rechts 80) gesetzt. Auf der linken Seite sind zur Verdichtung ca. 60 FU’s eingesetzt worden.

Bei dieser O.P. hat sich das bestätigt, was sich bei der Narbenkorrektur angedeutet hatte. Die Abheilung der Schlitze ist schnell verlaufen. Bereits nach 10 Tagen hat man absolut gar keine Spuren mehr gesehen. Meine Nachforschungen in amerikanischen Foren ergaben, dass mittlerweile mehrere Ärzte mit der lateral-slit-technique arbeiten.

Oft wird diskutiert, welche Einsetztechnik besser und schneller abheilt. In meinem Fall sind die Schlitze tendenziell etwas schneller abgeheilt, als die Löcher. Jedoch hat es sich auch bei mir, um eine Reparatur-Arbeit gehandelt, bei der die Umgebungs-Haut durch die FU-Extraction zusätzlich belastet wurde. Der faire Vergleich fällt einem deshalb schwer. Es scheint auch sehr individuell zu sein, welche Technik nun bei wem besser abheilt.

6. und vorläufig letzter Erfahrungsbericht: Die vorerst letzte Op meiner 6 Haartransplantationen Eigenhaarverpflanzung im Mai 2005

Im Mai 2005 sind mir mit „FUE & FUI“, durch Dr. Keser insgesamt ca. 610 FU´s gesetzt worden. Dabei hat man mir ca. 250 FU´s in jede Geheimratsecke gesetzt und ca. 110 FU´s zur nochmaligen Verdichtung in meine Narbe.

UPDATE Erfahrungsbericht: Haarsituation von Andreas Krämer im Jahr 2018, nach der letzten Haartransplantation im Jahr 2005: Glücklicherweise ist die Haarsituation immer noch stabil und es hat sich nicht – wie im jugendlichen Alter von 17 Jahren befürchtet – eine Glatze gebildet

Gerne stelle ich ein Update meines Erfahrungsbericht online. Folgende Bilder zeigen mich im Jahr 2018. Meine Haare sind in der Zwischenzeit zwar etwas grau geworden, vor allem seitlich und teilweise auch schon vorne (verstärkt in der Mitte), aber seit der letzten Haartransplantation im Jahr 2005 ist die Haarsituation glücklicherweise stabil geblieben und bisher wurden keine weitere Eingriffe nötig. Die Befüchtungen und Angst/Sorge einmal die Glatze des Vaters zu erreichen ist erfreulicherweise nicht eingetroffen. Allerdings zu erwähnen, dass ich bereits seit 17 Jahren den Wirkstoff Finasterid 1m pro Tag zu mir nehme, als Präventation gegen weiteren erblichen Haarausfall  (lesen Sie auch den Artikel bezüglich Finasterid als Therapie bei erblich bedingtem Haarausfall).)